Altstadtfest 2022 – Flohmarkt

Die Leute wollen wieder kaufen

Bayrische Händler zufrieden mit Organisation

Veröffentlicht in der Schwäbischen Zeitung vom 01.08.2022

Mit rund 50 Flohmarktständen der Händler verteilt in der Stadt und einem guten Dutzend Kinderflohmarktständen vor der Ölmühle war es heuer nicht allzu schwer den Überblick zu behalten. Voraussetzung war allerdings, dass einem als Besucher bewusst war, dass es zwei Marktmeilen für den Flohmarkt gab. Zum einen in der Wurzacher Straße und zum anderen rund um den Gut Betha Platz. Dazwischen 300 Meter ohne jeglichen Hinweis, wo das Flohmarktgeschehen 2022 stattfindet. Zunächst war dies auch ein Problem für zwei Damen, die nur durch Insiderwissen von den Ständen in der Wurzacher Straße erfahren haben – zum Glück, denn bei den dortigen Händlern machten sie mit einem Messingkessel ein gutes Schnäppchen, berichten sie gutgelaunt im Gespräch mit dem SZ.

Rund um den Gut-Betha Platz gibt es ein kunterbuntes Flohmarktangebot mit Büchern, Groschenromanen, jüngeren und älteren Haushaltsgegenständen und „Spielsachen ohne Ende“, so ein genervter Sammler, dem nach anderen Dingen der Sinn stand. Magische Anziehungskraft auf Jung und Alt übten die Wühl- und Grabbelkisten mit bunten Modellautos, Playmobil oder Legofiguren aus. Eine Dame präsentiert stolz die Feuerwehr- und Polizeifiguren, welche für die heimische Rettungsstation noch gefehlt haben. Ausgefallenes hatte Werner Schreck aus Kaufbeuren dabei. Bereitwillig demonstrierte er den potentiellen Kaufinteressenten die Funktion und den Einsatzzweck seiner Muster- und Malerwalzen, mit denen sich ganz im Stile der 50-er Jahre die Wände verzieren lassen. Ebenfalls aus Bayern angereist war Mathilda Artner mit ihrem Mann. Den Waldseer Flohmarkt erlebten sie zum ersten Mal vor drei Jahren – damals allerdings als Rehapatienten. Das Ambiente des Marktes habe ihnen damals so gut gefallen, erklärt Artner, dass sie unbedingt auch einmal als Händler dabei sein wollte. Mit der Anmeldung habe alles sehr gut geklappt und die Einfahrt ins Flohmarktgelände war problemlos. Für die gute Organisation zolle sie den Verantwortlichen anerkennenden Respekt, äußert die gut gelaunte Händlerin im Gespräch mit der SZ und widmet sich wieder den Kunden am Verkaufstisch.

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