Ballettshow Gleis Eins 2025

Tanzshow der Superlative – über 200 Tänzer, 120 Minuten Tanz und rund 1200 Zuschauer

veröffentlicht in der Schwäbischen Zeitung am 21.07.2025

Kinder und Jugendliche der Tanzschule Gleis eins zeigten im zweistündigen Programm das Stück „Die Schöne und das Biest“ sowie zeitgenössischen Hip Hop Tanz. Zu insgesamt drei Aufführungen am vergangenen Wochenende strömten 1200 Besucher in die Stadthalle.

Ballett im Doppelpack hatte Simone Ebenhoch von der Ballettschule Gleis Eins für die Besucher in der Stadthalle vorbereitet. Im ersten Teil sah man das zu Herzen gehende Ballett zur Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ in dem rund 170 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne standen. Diese Menge verteilte sich natürlich in ganz unterschiedliche Tanzszenen, in denen sowohl die Allerkleinsten als quirlige Schmetterlinge zum Einsatz kamen, wie auch die professionellen Solotänzer in der Rolle der Schönen und des Biests. Dazwischen tummelten sich Mäuse, Kätzchen, Rosen und Besteck zum Mahl im Schloss. Doch auch die älteren Tänzerinnen haben beeindruckende Auftritte als knorrige Baumriesen, als Wölfe oder beim Bändertanz. Das Herz der Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels schlägt aber für die Allerkleinsten, wie man beim Schlussapplaus feststellen durfte.

Der zweite Teil des Programms zeigte, wie zeitgenössische Tanzinterpretationen aussehen kann und wie schnell bei diesem Mix aus Hip Hop, elektronischer DJ Musik und Tanzkunst der Funke der Begeisterung auf das Publikum überspringt. Gerade beim finalen Stück „One family“ vom Waldseer DJ Masaje (2021) und den äußerst lebhaften Grooves der geschätzten 40 Tänzerinnen wippten fast alle mit den Füßen mit. Da waren die mitreißenden Tänze der Sportmädchen zu „I´m good“ und der Gruppe im coolen Discostyle zu „DJ got us fallin´ in love“ oder der bunten Streetgang zu „Switch“. Es gab aber auch äußerst ästhetische Tänze, wie von den blau gewandeten Damen zum Stück „Innocence & Sadness“ sowie von den akrobatischen Damen im schwarzen Kleid zu Adele´s Stück „Love in the Dark“. Nicht fehlen durfte auch ein klassisches Liebesballett der beiden Solisten Lina und Oli. Was mit den Tänzen der Kleinsten als Schmetterlinge beginnt führt schließlich zur hohen Kunst des Balletts, wie sie von den beiden Solisten geboten wurde.

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