Michelwinnaden Jungmusikannten

Jungmusikanten on stage eröffnen Burggrabenfest

Musikalischer Nachwuchs in Michelwinnaden bestens aufgestellt

veröffentlicht in der Schwäbischen Zeitung vom 27.06.2022

Die Eröffnung des diesjährigen Burggrabenfestes am Freitagabend übernahmen die Jungmusikanten des Musikvereins Michelwinnaden. Unter der Leitung und Regie von Daniel Schmid bot das traditionelle Fest rund um die Burg die ideale Plattform für den musikalischen Nachwuchs, um das Erlernte den rund 50 Zuhörern zu präsentieren.

Die Jugendkapelle des Musikvereins Michelwinnaden gestaltete im Burgsaal einen fulminanten Konzertauftakt. Stücke wie „The Wellermann“ oder „Hello“ von Adele zeigten, dass es in dieser Formation vor allem um die Freude am Musizieren geht. „Das ist nicht ganz so stressig und so bleiben die Musiker oft viele Jahre dabei“ erklärt Dirigent Schmid, die durchmischte Altersstruktur der 35 Aktiven. Anschließend folgte das Programm einer imaginären Leitlinie, entlang derer die optimale musikalische Ausbildung für Kinder aufgezeigt wurde. Los ging es mit der musikalischen Früherziehung. „Am Montag machen wir Musik“ sangen die sieben Mutigen auf der Bühne unter der Leitung von Martina Spähn. Ebenfalls Premiere auf den Brettern, die die Welt bedeuten hatte die Blockflötengruppe von Kristina Hepp. Ein spannendes Projekt, das während der Coronajahre auf die Beine gestellt wurde und die ersten Erfahrungen mit einem Instrument bietet. In Kleingruppen zeigten die Jungmusiker anschließend, was man alles mit den „großen Instrumenten“, so Schmid, machen kann. Von klein zu groß und von hoch zu tief spannte sich das Spektrum der Instrumente. Auf Querflöten, Klarinetten, Tenorhörnern und auf dem Schlagzeug zeigten die talentierten Nachwuchsmusiker was sie gelernt hatten. Klassisch waren die Stücke mit der Querflöte, hingegen gab es bei den Klarinetten auch mal einen flotten Boogie. Die Ausbilder Marina Bühler (Querflöte) und Uli Triebel (alles mit Blech) waren anwesend und unterstützten ihre Schüler bei Duetten. Keine Unterstützung benötigten Tim Bohner, Thilo Hengge, David Näher und Pius Gresser, die mit einem modernen Potpourri den Saal rockten. Auch an eine Zugabe hatten sie gedacht und zauberten „Narcotic“ von Liquido hervor. Arrangiert und zusammengestellt wurde das Potpourri von Matthias Preiß.

Nicht wenige, der auftretenden Jungmusikanten hatten in den zurückliegenden Coronajahren 2020 und 2021 erfolgreich die Qualifizierungskurse D1 und D2 absolviert. Schmid freute sich überaus, jetzt endlich in einem öffentlichen Rahmen die entsprechenden Abzeichen überreichen zu können.

Zum Abschluss des Konzertabends zeigte das Jugendblasorchester Bad Waldsee unter der Leitung von Alexander Dreher einen Querschnitt aus Marsch, Polka und modernen Stücken. Der volltönende Klangkörper mit Holz- und Blechblasinstrumenten zeigte, dass die musikalische Ausbildung in den Vereinen und in der Jugendmusikschule eine unverzichtbare Bereicherung für Bad Waldsee bedeutet.  

Info:

Erfolgreich an den D1 und D2 Kursen der Bläserjugend Baden-Württemberg teilgenommen haben in den Jahren 2020 und 2021: Elias Heinzle, Dominik Baumeister, Beate Müller, Linda Sigg, Lucy Bohner (alle D1), Caroline Kopf, Lena Hepp, Thilo Hengge und David Näher(alle D2).

Der Schlagzeuger Julian Hepp hatte vor kurzem ebenfalls erfolgreich den D1 Kurs belegt, allerdings wurde sein Abzeichen bisher noch nicht ausgeliefert.

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